09.07.2016

Kartoffelbrötchen mit einem Frischkäse - Möhren - Aufstrich und ein paar Tipps dazu!

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich bin wirklich pingelig, was gekauftes Brot angeht. Inzwischen mag ich eigentlich nur drei Bäckereien hier im Umkreis, bei denen mir das Brot schmeckt. Also backe ich Brot und Brötchen öfter mal selbst!

Als ich bei Hagen Grote diese schöne Brötchenbackform gesehen habe, kam mir gleich in den Sinn, mal wieder Kartoffelbrötchen zu backen. Habt ihr schon einmal welche probiert? Sie sind sehr locker und etwas würziger im Geschmack als normale Brötchen, daher passen sie auch gut z.B. zu einem rustikalen Buffet oder auch einfach als Beilage zum Mittagessen anstatt Kartoffeln oder Co!


Ich bin ja Fan von unserem Pizzastein, den ich schon einmal hier vorgestellt hatte, und war daher neugierig, ob die Brötchenform ein ähnliches Resultat erzielt. Und tatsächlich, die Brötchen werden noch lockerer als wenn man sie einfach nur auf dem Blech backt und der entscheidene Vorteil ist: Hinterher hat man ein Brötchenrad, das wunderbar in Form geblieben ist!



Kartoffelbrötchen

Ihr benötigt für ein Brötchenrad

700g gekochte Kartoffeln vom Vortag (mit Schale gewogen), 4 gestrichene Teelöffel Salz, eine Packung Trockenhefe, 2 Esslöffel neutrales Öl, 200g Weizen-Vollkornmehl, 500g Weizenmehl, 4 Esslöffel Sonnenblumenkerne, 120ml Wasser

Die Kartoffeln pellen und fein stampfen. Die Sonnenblumenkerne mit etwas Wasser übergießen und ca. 10 Minuten quellen lassen. Dann das Wasser abgießen und die Kerne mit den Mehlen, der Hefe, dem Salz, dem Öl und dem Wasser zu den Kartoffeln geben. Alles gut verkneten. Anfangs ist der Teig etwas krümelig, aber je länger ihr knetet, umso geschmeidiger wird er, also nicht gleich mehr Wasser zugeben! Ihr solltet den Teig gut 5 Minuten kneten. Dann abgedeckt eine Stunde gehen lassen. 

Wenn ihr die Form benutzt, nach Anwenderangaben vorbereiten (es müssen vor der ersten Benutzung einige Vorgaben beachtet werden) und einfetten. Ansonsten ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
Den Teig nochmals durchkneten und zu Brötchen formen. In die Form oder auf das Backblech geben und abgedeckt nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. 

Den Ofen auf 200C vorheizen (Umluft). Die Brötchen in den Ofen geben und etwa 30 Minuten backen, bis sie bräunen. 



Für die eher deftigen Brötchen habe ich mir noch einen passenden Aufstrich überlegt. Da das pflanzliche Eiweiß aus der Kartoffel ja wunderbar mit dem tierischen Eiweiß aus der Milch harmoniert, habe ich noch einen Aufstrich aus frischem Gemüse und Milchprodukten zubereitet.


Möhren - Frischkäse - Aufstrich

Ihr benötigt für vier Portionen

einen Becher Frischkäse (am besten fettreduziert), einen Becher Hüttenkäse, eine große Möhre, vier Radieschen, Kresse nach Geschmack, Salz, Pfeffer

Die Möhre und die Radieschen waschen, die Möhre putzen. Das Gemüse fein reiben und mit dem Frischkäse, dem Hüttenkäse und der gewaschenen Kresse verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


Als ich zu Studentenzeiten bei einem älteren Ehepaar zur Untermiete gewohnt habe, schenkten diese mir mal zu meinem Geburtstag einen Brötchenbeutel, da mein Brot immer so lose herumlag. Sie meinten, dass sich das Brot darin viel frischer halten würde als in anderen Aufbewahrungsbehältern. Und tatsächlich, so war es! Trotzdem hatte ich das jahrelang vergessen, aber nun kam es mir wieder in den Sinn. Also habe ich mir wieder einen zugelegt, gewaschen und die Brötchen direkt darin gelagert!


Und da meine Kartoffeln bisher immer so unschön herum lagen und schnell keimten, habe ich mir noch einen Kartoffelbeutel gekauft! Der ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch praktisch, denn Kartoffeln müssen ja kühl und dunkel lagern und daher war mein Aufbewahrungsplatz am Fenster in der Originalverpackung nicht gerade die beste Wahl. Nun packe ich die Kartoffeln immer in den Beutel und bringe sie in den Keller, dadurch halten sie viel länger!


Brotbeutel: Hagen Grote
Brotbackform: Hagen Grote
Kartoffelbeutel: Hagen Grote


Habt ein schönes Sommer-Wochenende

Eure 


06.07.2016

Eine sommerliche Browniepizza mit viel frischen Beeren

Im Moment gibt es ja Beeren in Hülle und Fülle! Ich bin ein absoluter Beerenfan und daher liegt es nahe, dass ich auch damit etwas gebacken habe! Vor kurzer Zeit habe ich schon einmal eine Cookiepizza gebacken, dies ist jetzt eine etwas gesündere, nicht ganz so süße und vor allem fruchtige Variante! 


Himbeeren haben wir im Garten gerade in Hülle und Fülle, ich pflücke uns jeden Tag ein großes Schälchen! Eins wurde natürlich gleich für den Kuchen verwendet! 



Brownie - Pizza 

Ihr benötigt für eine Springform

125g Butter oder Margarine, 125g Zartbitterschokolade, 4 Eier, 150g Zucker, 1 Bio- Vanillezucker, 100g gesiebtes (!) Mehl, eine Prise Salz, 1/2 Teelöffel Backpulver 

150g Schmand, 2 Esslöffel Zucker, Beeren nach Geschmack 

Für den Boden Schokolade klein schneiden und mit der Margarine im Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und beiseite stellen. Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, die abgekühlte Schokoladenmasse untermischen, Mehl, Backpulver und Salz mischen und kurz unterrühren. 

Eine Springform fetten und den Teig dünn hineingeben. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 20 Minuten backen. 

Beeren waschen. Eine Handvoll abnehmen, entkernen und pürieren. Die Mischung durch ein Sieb streichen, mit dem Zucker vermischen und kurz unter Rühren erwärmen, damit der Zucker sich löst. Abkühlen lassen, dann mit dem Schmand verrühren. 

Die Schmandmischung auf den abgekühlten Boden streichen und mit den Beeren belegen. Am besten frisch servieren.  


Ich finde die Kombination mit dem schokoladigen Boden und den säuerlichen Beeren perfekt! Es heißt übrigens Browniepizza, weil der Boden recht dünn ist, ich hatte meiner Nachbarin ein Stück gegeben und sie hatte sich darüber gewundert! Dadurch ist der Kuchen aber fruchtiger und nicht so mächtig! 





Habt eine schöne Restwoche,  


Eure 


01.07.2016

EM 2016 - Früchtebecher, Ofengemüse und EM- Brote!

Ja, ich wollte die EM eigentlich nicht schauen. Fußball interessiert mich nicht soo sehr und  ich hatte im Vorfeld so gar keine Lust darauf. Soweit das Vorhaben. Tja, und dann wird man doch irgendwie angesteckt, Freunde laden einen ein und das ganze macht plötzlich doch Spaß und ob ich wollte noch nicht - es wird mitgefiebert! Übrigens bin ich für die Isländer, falls es mit den Deutschen nix wird :-)

Auf jeden Fall hab ich mir für den Tag mal drei Alternativen zu dem Chipsallerlei ausgedacht - Frühstück, Mittag und Abend im EM-Stil!

Zum Frühstück könnte es doch diese Fruchtbecher geben! Ich wollte sie ehrlich gesagt für einen anderen Blogpost zubereiten und als ich so am Kochen war, fiel mir auf, dass die fertigen Becher tatsächlich schwarz/rot und gold geworden sind, witzig!


Früchtebecher schwarz/ rot/ gold

Ihr benötigt für etwa 3 Gläser

80g Heidelbeeren, 250g Erdbeeren, 2 Nektarinen, Traubensaft, Orangensaft, roter Fruchtsaft, Speisestärke, Chiasamen, Kokosdrink (im Kühlregal), griechischen Sahnejoghurt, Honig, Knuspermüsli

3-4 Stunden, bevor ihr die Früchtebecher vorbereitet, müsst ihr 4 Esslöffel Chiasamen in 100ml Kokosdrink einweichen. Dafür den Kokosdrink mit den Chiasamen vermischen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Die Samen quellen dadurch auf und das ganze bekommt eine puddingartige Konsistenz. 

Das Obst waschen, die Nektarinen schälen und den Kern entfernen. 40g Heidelbeeren mit 50 ml Traubensaft vermischen und pürieren. In einen Topf geben, ggf. etwas Zucker hinzufügen. 50ml Traubensaft mit einem Esslöffel Speisestärke verrühren. Das Obst aufkochen und die Speisestärkemischung einrühren. Vom Herd nehmen. Mit dem anderen Obst ebenso verfahren (jeweils die Hälfte des Obstes nehmen, bei Nektarinen Orangensaft verwenden, bei Erdbeeren roten Fruchtsaft). 

300g griechischen Joghurt mit 2 Esslöffel Honig vermischen. 

Die Erdbeeren und die Nektarine klein schneiden. 

Die Chiasamen aus dem Kühlschrank nehmen und die Masse mit Zucker oder Honig und ggf. Vanille abschmecken. 

In einem Glas erst das abgekühlte Fruchtpüree schichten, dann griechischen Joghurt, anschließend die Chiamischung, darauf Knuspermüsli nach Wahl und mit den kleingeschnitten Früchten bzw. Beeren abschließen. 

Am besten sofort verzehren, ansonsten kühl stellen. 


Zum Mittag könntet ihr dann Ofengemüse servieren! Ich liebe ja Ofengemüse! 

Ofengemüse schwarz/ rot/ gold

Ihr benötigt pro Portion 

eine Aubergine, eine gelbe große Paprikaschote, Datteltomaten, Salz, Olivenöl, Gewürze nach Geschmack

Das Gemüse gut waschen. Die Aubergine in Scheiben schneiden, salzen und etwas stehen lassen. Dann mit einen Küchentuch abtupfen und würfeln. 

Ofen auf 180C vorheizen. In einer Auflaufform die Auberginenwürfel mit reichlich Olivenöl und, wer mag, frischem Knoblauch, mischen. In den Ofen stellen. 

Nun die Paprika klein würfeln und in einer weiteren Auflaufform mit Olivenöl und Salz mischen. Wer mag, gibt hier frischen Knoblauch und Thymian hinzu. Ebenfalls in den Ofen stellen. 

Die Tomaten in einer dritten Auflaufform mit Olivenöl oder neutralem Öl mischen, salzen und pfeffern, etwa 15 Minuten später zu dem anderen Gemüse stellen. 

Insgesamt etwa 45 Minuten backen.

Das fertige Ofengemüse auf einem Teller entsprechend anrichten. 

Dazu passt frisches Baguette gut! 


Am besten kam bei meinen Männern diese Brote an! Wer mir auf instagram folgt: Da habe ich sie schon gezeigt! Hier nun noch das Rezept dazu!

EM - Brote 

Ihr benötigt

eine Rolle runde Pumpernickel, Frischkäse natur, frischen Schnittlauch, Käsewürfel, Tomaten schwarz/rot/ gelb

Die Hälfte der Pumpernickel mit Frischkäse bestreichen. Schnittlauch waschen und klein schneiden, auf dem Frischkäse verteilen. Jeweils einen weiteren Pumpernickel auf den Frischkäse setzen. mit einem Käsewürfel und einer Tomate servieren. 


PS: Alles schmeckt abgewandelt natürlich nicht nur zur EM  :-)

Und wer noch ein Mitbringsel/ Dessert sucht: hier habe ich auch schon mal ein paar Ideen zusammengestellt! 

Wie werdet ihr den Abend verbringen, schaut ihr? Habt so oder so einen schönen Freitag und Samstag, 

Eure


25.06.2016

Kindheitserinnerungen - Milchreis mit Backobst und Vanilleeis

Wisst ihr noch, was Euer Lieblingsessen in Eurer Kindheit war? Ich kann es ganz klar sagen: zum einen Ravioli aus der Dose (ich hab das vor ein paar Jahren mal wieder probiert und konnte dem wirklich gar nichts mehr abgewinnen) und - Milchreis. Der Klassiker! 

Ich finde, Milchreis ist ein perfektes Sommeressen, wenn draußen so tropische Temperaturen herrschen wie die letzten Tage. Ich zumindest mag ihn nur im Sommer, warum auch immer. 

Traditionell wird Milchreis ja mit Kirschen, Zimtzucker oder Roter Grütze serviert. Ich kenne ihn anders aus meiner Kindheit, denn meine Mutter hat dazu immer Backobst und Vanilleeis gereicht und das mochte ich sehr! 



Milchreis mit Backobst

Ihr benötigt pro Person

60g Milchreis, 300ml Milch, einen Teelöffel Butter, einen Esslöffel Zucker, eine Prise Salz

Eine Packung Backobst

Das Backobst in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und einige Stunden, am besten zugedeckt im Kühlschrank über Nacht, quellen lassen. Wer empfindlich ist, nimmt nur ungeschwefeltes Backobst. 

Für den Milchreis die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, das verhindert späteres Anbrennen. Den Reis mit in den Topf geben und gut vermischen, dann die Milch und die Prise Salz hinzufügen, verrühren und die Hitze reduzieren. Auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Umrühren ausquellen lassen. Erst am Ende den Zucker unterrühren, sonst wird der Reis nicht weich! 

Der fertige Milchreis wird nach dem Rezept schön cremig, wer es noch cremiger mag, rührt zum Schluss noch etwas Sahne unter! 

Den Milchreis mit dem Backobst und, wer mag, etwas Zimtzucker servieren. 

Wer kein Backobst dazu mag: Rührt etwas Vanillemark unter den Reis, das gibt ein herrliches Aroma! 

Veganer können mal Kokosmilch versuchen! 


Bei uns gab es wie gesagt auch noch Vanilleeis dazu! Das schmolz so herrlich auf dem warmen Milchreis. Ich liebe es heute noch. 


Und wer das Foto im Hintergrund mal genauer sehen möchte: Es ist eins meiner Lieblingsfotos aus meiner Kindheit, das war im Garten meines Großvaters, er hatte auch eine große Himbeerhecke und ich hab mir damals geschworen, so eine möchte ich später auch im Garten haben - ja, hab ich :-) Den tollen Garten hat mein Opa leider viel zu früh verkauft, wirklich schade.



Genießt die Sommertage, auch wenn es mal regnet, und wer schon Ferien hat, die Ferienzeit!


Eure


28.05.2016

Apfel-Minz - Limonade und Grießkuchen bei schönstem Wetter genießen!

Gut, soo schönes Wetter haben wir zur Zeit nicht. Es geht munter rauf und runter, von den Flip Flops in die Stiefel und gerade sind eher Gummistiefel angesagt. Aber immerhin hatten wir doch schon einige richtig warme und sonnige Tage und die bin ich eigentlich fast nur draußen. Und da frische Luft bekanntermaßen hungrig macht, habe ich für die Pause als Snack einen Grießkuchen gebacken und Apfel- Minz - Limonade zubereitet!


Die Apfel-Minz-Limonade habe ich nach einem Rezept aus diesem schönen Buch gemixt und seitdem mache ich sie fast täglich, sie ist so erfrischend und eine tolle Abwechslung zu der einfachen Apfel-Schorle! 


Ich bin ja ein großer Fan von eigenen Kräutern im Garten und so daher bin ich ganz begeistert von meiner Entdeckung: Beim Waschbär-Versand gibt es Kräuter in Bio-Qualität zu verschiedenen Themen, z.B. Kräuter für Smoothies, für Kräuterbutter, für den Kinder-Garten... und eben auch Limonaden-Kräuter! 


Im Gartenmarkt habe ich mir eigens für diese Kräuter ein dekoratives Holzkistchen gekauft, wenn sie groß genug sind, werden sie dann ins Beet umgesetzt! 


Apfel-Minz-Limonade

Ihr benötigt für einen großen Krug

1/2 l naturtrüben Apfelsaft, ein kleines Stück frischen Ingwer, den Saft von 3 Limetten. 2 Esslöffel Rohrzucker, etwas Wasser, Mineralwasser, einige Zweige frische Minze, einen halben grünen Apfel, den Saft einer halben Zitrone

Den Rohrzucker mit dem Wasser in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen, bis der Zucker sich gelöst hat. Das Zuckerwasser in einen hohen Krug geben, den Apfel-und Limettensaft hinzufügen. Den Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden, in die Apfelsaftmischung geben und im Kühlschrank etwa 2 Stunden durchziehen lassen.

Ingwer entfernen. Mit Mineralwasser auffüllen und einige Minzstängel in die Limonade geben. Den Apfel waschen und schälen, in schmale Streifen schneiden und sofort mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel mit in den Krug geben. 

Kalt servieren.  


Und dazu habe ich uns einen Grießkuchen mit Roter Grütze gebacken. Er ist sehr saftig und hält sich tagelang frisch! 

Grießkuchen mit Roter Grütze

Ihr benötigt für eine Kastenform

Eine kleine Packung Tiefkühlbeeren, 300ml Kirschsaft, 2 Esslöffel Speisestärke, 
200g Butter oder Margarine, 250g Mehl, 150g Zucker, ein Bio-Vanillezucker, 5 Eier, 100g Weichweizengrieß, ein Päckchen Backpulver, 100ml Milch

Für die Rote Grütze die Beeren unaufgetaut in einen Topf geben und bei schwache Hitze auftauen lassen. Den Kirschsaft mit der Speisestärke gut verrühren. 

Wenn die Beeren weich sind, diese durch ein Sieb streichen. Kerne entsorgen. Die Beerenmasse wieder in einen Topf geben, den Kirschsaft hinzufügen und unter Rühren aufkochen lassen. Wird die Masse zu fest, noch etwas Kirschsaft unterrühren. Vom Herd nehmen. 

Für den Kuchen die Butter oder Margarine mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren (Handmixer, Rührbesen). Nach und nach die Eier untermischen. Mehl mit Backpulver und dem Grieß vermischen und ebenfalls unterrühren, zum Schluss die Milch hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 

Eine Kastenform gut fetten, 3/4 des Teiges hineingeben. Die vorbereitete Rote Grütze auf den Teig geben und den restlichen Teig darüber verstreichen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C Umluft etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe!) 


Kräuterkiste: Dehner Gartenmarkt
Garten-Tablett: Discounter Süd


Im Moment habe ich sehr viele Termine und auch gesundheitlich waren wir alle etwas angeschlagen, deswegen ist es derzeit etwas ruhiger hier! 

Habt ein schönes Wochenende


Eure 


11.05.2016

Mein allerliebster Rhabarberpie!

Mögt ihr gerne Rhabarber? Ich liebe ihn, leider gibt es Rhabarber ja nur kurze Zeit im Jahr. Und wenn die Saison ist, backe ich zu gern diesen Rhabarber-Pie. Mürbeteigboden, eine Rhabarberschicht und oben drauf knusprige Streusel - für mich perfekt!


Rhabarberpie

Ihr benötigt für eine Pieform

Für den Boden: 200g Butter oder Margarine, 400g Mehl (Dinkel oder Weizen), 60g Puderzucker, 20g Zucker, eine Prise Salz, 1 Eigelb, 2 Esslöffel Milch

Für den Belag: 800g Rhabarber, etwas Wasser, 2 Esslöffel Mehl, 70g Zucker

Für die Streusel: 60g Butter oder Margarine, 60g Rohrzucker, 1 Esslöffel Honig, 80g Mehl, 60g kernige Haferflocken

Die feste Butter oder Margarine mit dem Mehl  in eine Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Die übrigen Zutaten hinzugeben und gut miteinander vermischen. Den Teig mit Folie abdecken und etwa 30 Minuten kühl stellen. 

Inzwischen den Rhabarber putzen, waschen und in Stücke schneiden. In einen Topf geben, etwas Wasser hinzugeben und aufkochen. Umrühren, vom Herd nehmen und gut abtropfen lassen. 

Eine Pieform gut fetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig hineingeben und mit den Händen gleichmäßig in der Form verteilen. Mit einer Gabel den Teig mehrfach einstechen. 

Den Rhabarber mt den 2 Esslöffel Mehl und dem Zucker gut vermischen. Die Mischung auf den Boden geben. 

Für die Streusel die Butter mit dem Rohrzucker schaumig rühren. Honig, Mehl, Haferflocken und nach Geschmack etwas Zimt unterrühren und mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel auf dem Rhabarber verteilen und den Pie im vorgeheizten Ofen (180C Umluft) etwa 30 Minuten backen. 



Das Rezept stammt ursprünglich aus den USA und ist pappsüß, ich habe den Zuckergehalt deutlich reduziert und finde, so reicht es allemal! 

Den Pie am besten frisch verzehren, er eignet sich aufgrund des hohen Fruchtgehaltes nicht so gut zum Einfrieren!


Der schöne Krug auf dem Foto ist übrigens einer meiner Flohmarktfunde vom Wochenende! 

Ich wünsche Euch einen schönen sonnigen Tag! 

Eure


05.05.2016

Strawberry-Shortcake & Erdbeersirup - drei tolle Rezepte für die Erdbeersaison!

Jetzt ist sie ja wieder in vollem Gange, die Erdbeersaison! Und so langsam gibt es auch deutsche Erdbeeren zu kaufen. Ich liebe sie ja, die "Eebees", wie ich sie als Kind wohl immer genannt habe. Diesmal habe ich mit ihnen Erdbeersirup gekocht, daraus einen Drink zubereitet und Erdbeer-Shortcakes gebacken! 


Die Idee, mal Erdbeersirup zu kochen, hatte ich, als mir im Gartenmarkt Erdbeerminze in die Hände fiel. Habt ihr das schon einmal gesehen, Erdbeerminze? Eine Minzpflanze, deren Blätter, wenn man daran reibt, wirklich nach Erdbeere duften. Und die Minzblätter schmecken wohl besonders gut in einem erfrischenden Getränk stand an der Pflanze - aus einer Mischung von Erdbeersirup, Mineralwasser und - wer es mag -ein wenig Sekt. Das wollte ich ausprobieren! 


Also habe ich zunächst Erdbeersirup gekocht, das geht ganz einfach!  

Erdbeersirup

Ihr benötigt für eine Flasche

500g Erdbeeren, den Saft zweier Limetten, 100g Zucker

Die Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. In eine Schüssel geben und mit 30g Zucker gut vermischen. Etwa eine Stunde stehen lassen, dann fein pürieren und nochmal durch ein Sieb streichen. 

Die Limetten auspressen. Den Limettensaft und den restlichen Zucker zu der Erdbeermischung geben und in einen Topf füllen. Unter Rühren auf höchter Stufe aufkochen, Hitze reduzieren und nochmals etwa fünf Minuten unter Rühren köcheln lassen.

Eine Flasche mit kochendem Wasser ausspülen und den Erdbeersirup hineinfüllen. Sofort fest verschließen.





Und dann geht es ans Mixen!

Erfrischender Erdbeerdrink

Ihr benötigt für ein Glas

etwas Erdbeersirup, kaltes Mineralwasser, einige Blättchen gewaschene Erdbeerminze, evtl. etwas Sekt

Alle Zutaten vermischen und genießen! 

***

Der Sirup ist auch ein prima Mitbringsel für die nächste Grillparty!  



Und als wir so vom Gartenmarkt nach Hause fuhren, meinte mein Mann, er hätte mal in den USA Strawberry- Shortcakes gegessen. Ob ich die nicht auch mal machen könnte. Ich hatte davon noch nie gehört und mich mal schlau gemacht. Letzendlich sind es größere Mürbeteigkekse, die mit Sahne und Erdbeeren gefüllt werden - ein Schuss Erdbeersirup passt übrigens auch ganz hervorragend dazu! 

Die Shortcakes sind ruckzuck gebacken, also auch ein tolles Rezept jetzt im Frühjahr, wenn sich spontan Gäste ankündigen!  

Strawberry - Shortcakes

Ihr benötigt für etwa 6 Shortcakes

280g Mehl, 2 Teelöffel Backpulver, 40g Zucker, 75g Butter, 1 Ei, 2 Becher Sahne, 500g Erdbeeren, Puderzucker

Mehl und Backpulver mischen. Zucker, feste Butter, das verschlagene Ei und 125ml Sahne hinzufügen, mit der Gabel kurz durchmischen und dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. 

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Von dem Teig ein wenig abnehmen, zu einer Kugel formen und diese auf dem Blech gleichmäßig flachdrücken. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. 

Das Blech in den vorgeheizten Ofen (180C, Umluft) geben und etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen. 

Die restliche Sahne mit Puderzucker nach Geschmack steif schlagen. Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. 

Einen Shortcake nehmen, mit Sahne, dann Erdbeeren, dann nochmals Sahne belegen und einen zweiten Shortcake darüberlegen. Wiederholen, bis alle Shortcakes fertig sind. Mit Puderzucker bestreut servieren. 


Ich wünsche Euch morgen einen schönen Feiertag bei herrlichem Wetter! 


Eure