31.08.2014

Die 50ger mit Kuchenpommes und Milchshake

Heute bin ich über Tonkabohne Sabine auf diese Aktion aufmerksam geworden!



Klasse, dachte ich, und, oje, Ende der Aktion heute. Und dann noch ein Sonntag, alle Geschäfte zu. Also hab ich mir überlegt, was ich noch so im Haus habe und was ich damit zum Thema passend anstellen kann! Ich war ja in meiner Jugend aboluter Fan der Epoche und habe statt Duran Duran und Depeche Mode, was ja da so "in" war, lieber Songs aus der Fünfzigern und Sechzigern gehört! 

Musik aus der Zeit, einfach, aber Essen? Spontan fielen mir die American Diners in den USA ein, die es zwar schon noch früher gab, sich aber nach dem Krieg in den Fünfzigern viel weiter verbreiteten. Diner, Fast Food, Pommes...Pommes, da kam mir eine Idee! Ich habe sie etwas anders umgesetzt: Als Cake Fries! 



Cake Fries

Einen Sandkuchen backen: Rührteig zubereiten aus 300g Mehl, 250g Magarine, 150 Zucker, 4 TL Backpulver, einem Vanillezucker, 4 Eiern und 3 EL Milch. Die Zutaten ca. 3min gut miteinander vermischen und in eine gefettete Kastenform geben. Bei 180C ca. 45min backen (Stäbchenprobe). Abkühlen lassen. 

Aus dem Kuchen Scheiben schneiden und diese wiederum in Streifen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 100C nochmals ca. 7min backen, damit sie knusprig werden. 

Als "Ketchup" habe ich einige Himbeeren leicht erwärmt, durch ein Sieb gestrichen, etwas gesüßt und mit ein wenig angerührter Speisestärke nochmals aufkochen lassen. Es gehen auch andere rote Früchte!

Milchbars waren in der Zeit ja auch ganz populär. Daher mixte ich noch ein Erdbeershake.


Schnelles Milchshake

Milch, Vanilleeis und Eiswürfel nach Geschmack pürieren. Für ein Schokoladenshake noch etwas Dessertsoße Schokolade hinzufügen oder Schokoladeneis nehmen. Für ein Erdbeershake zwei Erdbeeren pro Glas mitpürieren. 

Schnappschuß aus den USA; passt gerade ganz gut :-) 


Und noch ein paar passende Eindrücke zum Thema Backen aus dem 50ger Jahre Museum in Büdingen! Sehr zu empfehlen im übrigen, hat mir gut gefallen. 






Das war mein Beitrag, was fällt Euch denn zu dem Thema ein?

Liebe Grüße

Tinka

30.08.2014

Ich liebe diese süßen Karamellen DIY Salt Water Toffee

Wer schon einmal in den USA war, kennt diese süßen Toffees sicher. Salt Water Tuffys! Ich habe sie in Kalifornien bereits gegessen und auch in Florida sind sie zu bekommen. Süße weiche Karamellen, die leicht salzig schmecken und die es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt. 

Da ich ja nun nicht jedes Mal, wenn ich Lust auf diese Toffees habe, in die USA reisen kann, habe ich mal versucht, hier welche nachzumachen, und ich finde, geschmacklich und von der Konsistenz kommen sie tatsächlich an das Original heran und sie sind meiner Meinung nach zudem leckerer als die "herkömmlichen" Karamellrezepte! 


Ihr benötigt

100g Zucker, 2 TL Speisestärke, 2 TL Butter, 100ml Agavendicksaft, 4 Messerspitzen Salz, 2 EL Wasser

plus Geschmack nach Wahl
z.B. etwas Vanille
2 TL Kakaopulver
ein wenig Erdbeersirup
usw

Die Zutaten in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren so lange köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat und eine leicht dickliche Masse entsteht. Kocht man die Zuckermasse zu lange, werden die Karamellen hart. 

Die Masse auf ein Backpapier gießen und etwas abkühlen lassen. Dann in Stücke reißen und zu Karamellen formen. 

Diese hier sind die Original Salt Water Tuffys


Und so sehen meine aus! Ich habe Kakaopulver hinzugefügt. 


Kennt ihr Salt Water Tuffys?


Liebe Grüße

Tinka

29.08.2014

Laugenkonfekt mit Käsedip oder auch als süße Variante mit Zimtzucker

So, jetzt sind wir auch noch vom zweiten Urlaub zurück, schön war es, wenngleich das Wetter von Daunenjacke (ehrlich! Ich habe viele mit einer gesehen!) zu Trägertop wechselte. Wir waren nochmals im Münsterland, an der holländischen Grenze. Aber nun bin ich auch froh, wieder mal wieder länger daheim zu sein :-)

Inspiriert von den Reisen habe ich auch noch neue Rezepte ausprobiert!

In den USA gibt es eine Kette, die hauptsächlich Brezelvariantionen verkauft, Auntie Anne`s. Wir haben mal eine probiert und sie war wirklich gut. Ich fand es witzig, dass dort kleine Laugenbrötchen in einem Becher als Snack verkauft wurden und habe mir überlegt, das daheim mal zu backen. 

Und so sind diese kleinen Laugensnacks entstanden! Salzig mit Käsedip für alle, die es herzhafter mögen...


...und als süße Variante mit Zucker und Zimt für die, die Süßes mehr lieben. 


Grundteig:

300ml Wasser, 1 Packung Trockenhefe, 15g geschmolzene Magarine und 420g Mehl

plus - für den salzigen Teig - 
2 TL Salz
1 TL brauner Zucker

plus - für den süßen Teig - 
3 EL braunen Zucker
1 Prise Salz

Die Zutaten gut miteinander verkneten und den Teig an einem warmen Platz abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. 

Dann nochmals durchkneten, ggf, etwas Mehl darunter mischen und den Teig in vier Teile teilen, jeweils zu einer Rolle formen und von dieser kleine Stücke abschneiden. 

Ofen auf 180C vorheizen. 

In einem Topf 1 1/2 l Wasser und 4 EL Natron auflösen. Aufkochen lassen, Hitze etwas reduzieren (es sollte sieden) und nach und nach die kleinen Teiglinge hineingeben. Ca. 30sec ziehen lassen, mit einem Schaumlöffel herausholen und das Laugenkonfekt im Ofen nochmals ca. 15min backen, bis die Stücke schön braun sind. 

Käsedip:

Einen Esslöffel Magarine schmelzen lassen, einen Esslöffel Mehl hinzufügen und unter Rühren zu einer Mehlschwitze verarbeiten. Nach und nach bei geringer Hitze etwa 1/4l Milch hinzugeben, so dass eine dickliche Soße entsteht. 2 TL körnige Brühe und etwas Salz unterrühren. Vier Scheiben Cheddarkäse (oder Scheibletten) darin schmelzen lassen und zu dem Laugenkonfekt servieren. 

Süßes Konfekt: 

Die noch warmen Laugenstücke mit geschmolzener Butter bestreichen, etwas abkühlen lassen und in einer Zucker-Zimt-Mischung wälzen. 


Liebe Grüße

Tinka

25.08.2014

Florida - Restaurant-Tipps und ein DIY No Bake Lemon-Cheesecake

Heute habe ich noch ein paar Restaurant-Tipps für Euch, falls Ihr mal in Florida sein solltet! Oder eben auch nur so zum Schauen:-)

Auf Islamorada (eine der Keys) waren wir in der Lorelei. Wunderschön gelegen, superleckeres Essen, selbst ein veganes Gericht war dabei. Ich denke, abends ist da sehr viel los, tags hatten wir das Restaurant fast für uns. Man kann direkt am Strand sitzen. 



Dort gab es auch lustige Schiffe, die man für festliche Zwecke mieten kann. 


Auf Sanibel Island ist die Island Cow fast Kult. Ein schräger Laden mit einer Kuhsammlung dekoriert. Auf einen Tisch muss man selbst zur Lunchtime einige Zeit warten, die Island Cow ist immer gerappelt voll. Essen ist so lala, typisch amerikanisch, mittlere Qualität und ich fand den Innenbereich auch leicht schmuddelig, aber hier kommt es mehr auf die Stimmung an. Schaut mal auf die Speisekarte, da braucht es einige Zeit, bis man sich entschieden hat. 



Das RC Otter´s auf Captiva Island hingegen hat mir super gefallen, was auch an der Livemusik lag, selbst zur Mittagszeit. Toller Sänger/Gitarrist. Essen auch hier typisch amerikanisch, leckere Burger und Pommes! Personal war gut drauf und supernett. 



Während der Wartezeit konnte man die Tischdecke bemalen, Stifte gab es geschenkt. 




Edeler geht es in Cape Coral am Yachthafen zu. Wir waren dort im The Joint, witziger Name, einer gehobenen Pizzeria, die aber auch - wie könnte es anders sein - Burger serviert.  


Die Pizza schmeckte sehr lecker und der Blick auf den Yachthafen ist wunderschön - nur das Personal war hier ungewohnt hochnäsig. 



Und Fast Food bekommt man ja an jeder Ecke. Mein Favorit hierbei: Panera Bread. Baguette, das nach Baguette, wie wir es kennen, schmeckt und eine Auswahl kleiner Speisen sowie leckerer Suppen. Sauber. 


Tja, Starbucks kennt man ja auch hier, der Iced Coffee ist einfach zu lecker und in den USA auch etwas günstiger als in Deutschland. Wie bei fast alle Ketten gibt es auch hier einen Drive Thru. 


Meine Männer bevorzugten Five Guys, Burger zum Selbstgestalten!

Das waren die letzten Eindrücke von Florida, ich hoffe, es hat Euch gefallen!

Und wo wir gerade bein Kulinarischen sind, habe ich hier noch ein Rezept für Euch! 

Am allerbesten hat mir nämlich ein Lemon-Cheesecake geschmeckt, den wir uns einmal im Supermarkt geholt hatten. Also stand für mich fest: so einen Kuchen muss ich daheim gleich mal nachbacken! Ich habe mich allerdings für die etwas leichtere Variante entschieden, denn in den Original-Cheesecake kommt sehr viel Frischkäse hinein (Cream Cheese, der im übrigen auch anders schmeckt als unserer Frischkäse hier). Dieser Lemon-Cheesecake ist erfrischend leicht und ich habe bewusst einen Schokoboden gewählt, da ich die Kombination Zitrone/Schoko gerne mag. Es gehen aber auch helle Kekssorten. Und das beste ist: er muss nicht in den Ofen! 


No Bake Lemon-Cheesecake

Für den Boden 100g Butter schmelzen. 200g trockene Schokokekse, z,B. Schoko-Butterkekse oder Hobbits Schoko, in einen Gefrierbeutel geben und mittels eines Nudelholzes klein krümeln. Unter die geschmolzene Butter rühren. Den so entstandenen Boden in eine Springform füllen und flach klopfen. 

Vier Blatt Gelatine einweichen. Eine Packung Doppelrahmfrischkäse (175g) mit 600g Quark (20%) sowie 150g Zucker und dem Abrieb einer Biozitrone (oder einem Teelöffel Bio-Zironenschale aus dem Backsortiment)  mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Den Saft von 3-4 Zitronen auspressen und leicht erwärmen, die ausgedrückte Gelatine unterrühren bis sie geschmolzen ist. In eine Schüssel geben und vorsichtig die Quarkmasse hinzufügen (Achtung - nicht anders herum). Die Zitronen-Quarkmasse auf den Keksboden geben und mindestens drei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. 


 Liebe Grüße

Tinka

24.08.2014

Ein Teenie, ein Smartphone und ein paar Urlaubspics

Mein Sohn hat mit seinem Smartphone ebenfalls zahlreiche Fotos im Urlaub geschossen, ich finde es ganz erfrischend, welche Perspektiven er wählt, daher zeige ich Euch mal ein paar Fotos von ihm! 







Liebe Grüße

Tinka

23.08.2014

Florida - Wildlife

Es geht weiter mit meiner kleinen Floridaserie!

Wildlebende (!) Tiere gibt es dort zahlreiche zu beobachten. 

Diese Ibisse sieht man sehr oft, am Meer, aber auch in der Stadt. Ich konnte sie auch immer morgens am Haus beobachten. 


Und diese Enten wohnten scheinbar auf der anderen Kanalseite, sie waren jeden Morgen dort. 


Auch kleine Frösche hatten wir ab und an am Pool :-)


Eidechsen waren überall, am Strand, auch in unserem Garten. 


Ein Fischreiher am Meer. 


Und auch Delphine haben wir dort gesehen! Sie kamen ganz nah an die Badegäste heran!


Schildkröten haben wir zwar nicht zu Gesicht bekommen, aber überall am Strand waren ihre Nester umzäunt. 


Auf Sanibel Island gibt es ein Wildlife Refuge, man kann unter anderem durch einen Trail fahren, Natur pur und wenn man Glück hat, sieht man neben Vögeln auch den einen oder anderen Waschbär. 


Wir hatten Glück :-)


Auf den Weg zu den Everglades fiel uns dieses Straßenschild auf! 


Uns begegnete aber nur dieses Exemplar :-)


Wie dieser Vogel heißt, weiß ich leider nicht, vielleicht kennt ihn von Euch einer ?


Und einen Alligator haben wir dort auch noch zu Gesicht bekommen! 


Liebe Grüße

Tinka

21.08.2014

Shopping in Florida/ Deko & Co - Tipps & schöne Dinge

Ich geb es zu - ich hatte nicht erwartet, in den USA schöne Dekoartikel zu entdecken. Aber ich wurde eines Besseren belehrt! 

Hier zeige ich Euch mal ein paar Teile aus einem riesigen Dekorationsgeschäft, HomeGoodsIch hätte soo vieles kaufen können, aber leider hat man ja nur Koffer dabei und keinen LKW :-) 

Fotos sind qualitativ etwas mau, aber ich wollte Euch einfach mal zeigen, was es dort so gibt und alles ist wirklich noch günstig dazu! 



Auch hier gibt es Dinge für den Kupfertrend!















Und, was sagt ihr? Der Laden war voll mit tollen Sachen. Kaufrausch pur. 

Einen zweiten Tipp habe ich noch für alle, die mal in die Region reisen: Der World Market hat mir auch gut gefallen! Neben vieler schöner Dekoartikel gibt es dort auch Lebensmittel aus vielen Ländern der Welt zu kaufen! 


Und für Bastelfreunde empfehle ich noch Michaels, meine Männer haben mich da nur schwer herausbekommen :-)

Einen riesigen Partyladen gibt es dort auch, mit allem, was das Herz begehrt, zu Themenpartys, Farbenpartys, Hochzeit & Co, Partycity

Und wer auf Schnäppchenjagd ist, TJMaxx oder auch Marshalls bietet Deko, Schuhe, Kleidung und Kosmetik zu günstigen Preisen an, man kann Zeit dort lassen! 

Witzig fand ich auch den Dollar Tree, jedes Teil hat tatsächlich einen Dollar dort gekostet. 

Und was ich am witzigen von all den Dingen fand waren stylische Hundehaufenbeutel, die gab es in zig Varianten und gar nicht mal so günstig :-)



Liebe Grüße

Tinka